Marburger Konzentrationstraining, München Ergotherapie Trudering

Praxis
Ergotherapie

Kindertherapie

    - Marburger       Konzentrationstraining    
    - Präventionsprojekt       Kinder in Bewegung
Erwachsenentherapie
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Marburger Konzentrationstraining München Ergotherapiepraxis Hass Trudering
München Marburger Konzentrationstraining

Praxis für Ergotherapie

Truderingerstr. 273
81825 München / Trudering
Tel. 089 - 42 02 44 84
Fax. 089 - 42 04 52 34

info@ergotherapiepraxis-haas.de

Termine nach Vereinbarung

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Ergotherapie bei Kindern:

Ergotherapie bei Kindern ist angezeigt, bei z.B:

• Entwicklungsstörungen der Fein- und Grobmotorik
• Entwicklungsverzögerungen
• Störungen der Wahrnehmungsverarbeitung
• Störungen der Handlungs- und Bewegungsplanung
• Koordinationsstörungen (Dyspraxie)
• Störungen der Aufmerksamkeit und Konzentration
• ADS, ADHS
• Muskelerkrankungen
• Psychische und psychosomatische Erkrankungen
• Unfallfolgen
• Kommunikationsstörungen

Das Ziel der Ergotherapie ist:

• Entwickeln der Körperkoordination
• Aufnahme und Verarbeitung von Sinnesreizen
• Verbessern der sozialen Kompetenz
• Beratung der Eltern und des sozialen Umfeldes

Behandlungsinhalte:

• Ausführen relevanter Alltagsfertigkeiten im Bereich der

Selbstversorgung, z.B. selbständiges An- und Ausziehen,

Hausarbeiten erledigen

• Erlernen sozialer Verhaltensweisen, z.B. Abwarten können,

konstruktiv mit anderen Kindern kommunizieren zu können

• Erlernen relevanter Alltagsfertigkeiten im Bereich Freizeit/

Kindergarten/Schule, z.B. Klettern, Fangen spielen, Rad fahren,

Malen, Schneiden, Spielen

• Vermittlung von Grundfertigkeiten, die zum Erwerb der

Kulturtechniken erforderlich sind, z.B. feinmotorischer Handgebrauch,

sich auf eine Sache konzentrieren können

• Anpassung von Hilfsmitteln bei bleibenden Beeinträchtigungen

Behandlungsmethoden:

• CO-OP
• Sensorische Integrationstherapie
• Marburger Konzentrationstraining
• Affolter
• Alert-Programm

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Das Marburger Konzentrationstraining

Das Marburger Konzentrationstraining richtet sich an Kinder, die in der Schule leicht ablenkbar sind und auch bei den Hausaufgaben Probleme haben.
Die Kinder trainieren an sechs Nachmittagen einmal pro Woche jeweils 90 Minuten; zusätzlich finden zwei Elternabende statt. Im MKT lernen die Kinder, wie man am besten mit Aufgaben umgeht. Es werden verschiedene Bereiche trainiert:

Entspannung

Entspannung ist eine Voraussetzung für Konzentration. Für viele Kinder ist es sehr schwierig, zur Ruhe zu kommen. Mit Hilfe von Fantasiereisen lernen sie sich hier systematisch zu entspannen.

Reflexiver Arbeitsstil

Wie finde ich heraus, wie eine Aufgabe geht? Wie gebe ich mir selbst die richtigen Anweisungen zur Lösung? Wie stelle ich fest, ob ich alles richtig gemacht habe? Impulsiv arbeitende Kinder lernen sich zu bremsen und zu kontrollieren, trödelige Kinder lernen Schritt für Schritt weiterzuar-beiten.


Selbstbewusstsein

Viele unserer Trainingskinder erleben im Alltag ständig Misserfolge. Im MKT lernen sie, Probleme selbstständig anzugehen, dass ein Fehler keine Katastrophe ist (man kann ihn ja verbessern) und dass sie vieles schon ganz gut können. Auf diese Weise wird ihr Selbstbewusstsein gestärkt, und sie sind eher bereit, weiterzulernen.

Training aller Sinne

Hören, Fühlen, Riechen, Schmecken – wer mit allen Sinnen lernen kann, der lernt mehr. Wahrnehmung und Gedächtnis werden in spielerischen Übungen trainiert, die den Kindern meist sehr viel Spaß machen.

Motivation

Das Training macht den meisten Kindern Spaß, zum einen, weil sie Erfolgserlebnisse haben, zum anderen, weil sie belohnt werden. Deshalb geben sie sich Mühe und lernen vieles, was sie sonst nicht einmal versucht hätten.

Elternabende

Beim MKT wird nicht nur mit den Kindern trainiert – auch die Eltern sind mit eingebunden. Bei zwei Elternabenden werden Informationen und Tipps für die Hausaufgaben vermittelt, und es können Erfahrungen ausgetauscht werden.

Nach diesem System wird, in jeweils altersgemäß angepasster Form, auch ein Training für Kindergarten- und Vorschulkinder sowie für Jugendliche angeboten.
Über die Marburger Trainings gibt es meh-rere Bücher, die für Eltern und/oder Lehrkräfte geeignet sind. Alle Übungen orientieren sich an Materialien und Methoden, die von dem Marburger Schulpsychologen D. Krowatschek entwickelt wurden.
www.marburgerkonzentrationstraining.de

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Präventionsprojekt „Kinder in Bewegung“

Von „pluspunkt Bewegung: Förderung der Bewegungskompetenz im Kindergarten & in der Schule“

Bewegungsförderung wird immer wichtiger
ErzieherInnen und LehrerInnen müssen sich immer häufiger mit den Folgen von Bewegungsdefiziten befassen: Immer mehr Kinder liegen in ihrer grob- und feinmotorischen Entwicklung zurück. Das wirkt sich negativ auf ihre Fertigkeiten aus. Sie bewegen sich ungeschickt, stolpern oder können kaum klettern oder hüpfen. In der Schule halten sie den Stift verkrampft, können schlecht mit der Schere umgehen und sind unselbstständig beim Schuhe binden. Darunter leiden auch die emotionale Entwicklung der Kinder und ihr Lernerfolg.
(PluspunktBewegung: Flyer zu Förderung der Bewegungskompetenz
im Kindergarten und in der Unterstufe).

Ziel:

Ziel des Programmes sind die Förderung der motorischen Basiskompetenzen und die Erweiterung der Handlungskompetenz. Betätigung ist ein zentraler Begriff in der Ergotherapie. Dabei sind Handlungen gemeint, die für das Kind von Bedeutung sind. Das Förderprogramm ermöglicht Kindern, Tätigkeiten auszuführen, die für die entsprechende Altersstufe relevant sind.

Zielgruppe:

Das Förderprogramm richtet sich an zwei Klientel:

• Das Kind
• Das Lehrpersonal (ErzieherInnen und LehrerInnen)

Das Kind lernt im Rahmen einer geführten Lektion bestimmte Bewegungsthemen kennen. Dieses Bewegungsthema wird in den nächsten Tagen von den ErzieherInnen/LehrerInnen aufgegriffen und variiert. Entsprechende Freispielangebote geben dem Kind die Möglichkeit, sich die Bewegungskompetenzen in diesem Bereich selbst anzueignen und zu automatisieren.

ErzieherInnen und LehrerInnen werden mit theoretischem Wissen und dem praktischen Input ausgestattet. Dadurch können sie das jeweilige Förderthema in ihrer Kindergartengruppe bzw. Schulklasse selbstständig mit Variationen durchführen.

Wirksamkeit:

Die Wirksamkeit dieses Programmes wurde in der Zusammenarbeit mit der Pädagogischen Hochschule Zürich überprüft: in zwei empirischen Studien wurde nachgewiesen, dass die geförderten Kindergartenkinder ihre Bewegungskompetenzen vor allem bei komplexen Anforderungen deutlich verbesserten. (Pluspunkt Bewegung, Flyer) (s. Nacke A., Diezi-Duplain P., Luder R. Prävention in der Vorschule – Ein ergotherapeutisches Bewegungsförderprogramm auf dem Prüfstand. Ergoscience. Stuttgart: Thieme; 2006; 1:14-15).
www.pluspunkt-zentrum.ch

Ablauf:

Innerhalb eines Kindergarten-/Schuljahres finden insgesamt 12 Bewegungslektionen statt, zu jeder Lektion gibt es Elternbriefe mit Inhalt und Anregungen für Zuhause. Des Weiteren finden zwei ErzieherInnen und LehrerInnen Fortbildungen statt zur Vermittlung der theoretischen Grundlage und zur Weitergabe von Anregungen im Kindergarten-, bzw. Schulalltag.

• 12 x 45 Minuten Bewegungslektionen
•   2 x 45 Minuten ErzieherInnen und LehrerInnenfortbildung

Kosten:

Die genaue Auflistung ist per email / telefonisch zu erfragen.

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